

NAVIGATION
Startseite Ich
Zuchtschweinchen
Nachwuchs Rentner
Verpaarungen Abgabe Ehemalige News Showerfolge Rund ums Meeri Unsere Haltung
Hund Lilly Pferd Aimee Breyer-Modellpferde

Ich


Aus
irgendeinem -mir unerfindlichen- Grund, wollen viele Leute auch etwas
über mich erfahren... Tja, was gibts über mich zu sagen. Ich
bin 1978 in Hannover geboren, und so lange ich denken kann, hatte ich
genau 3 Leidenschaften: Tiere, Tiere beobachten und Tiere zeichnen.
Selber hatte ich nur einen Kanarienvogel namens Karlchen, der sogar
erstaunlich alt wurde, wenn man bedenkt, das ich ihn in jeder
unbeobachteten Minute aus seinem Käig gegrapscht habe, um ihn zu
kuscheln. Er starb dann auch tatsächlich nach erfolgreicher
Hetzjagd durch seinen Käfig in meiner Hand an Herzschlag als ich
ca 7 war- was mich in eine tiefe Krise stürzte. Ich bekam dann die
etwas robusteren Wellensittiche- aber ich traute ihnen nicht über
den Weg- was, wenn sie urplötzlich wieder tot umfielen??!! So
bekam ich mit etwa 8 Jahren ein "richtiges" Tier- nachdem das
heiß ersehnte Pferd natürlich undenkbar war, und Hund und
Katze ebenso ausgeschlossen, schenkte meine Mutter mir Tommi, mein
erstes Meerschweinchen. Heute kann ich sagen, er war eine
Semi-Langhaar-Rosette, ein sogenannter Vokuhila in Schoko-Creme. Ich
fand ihn eigentlich eher häßlich, liebte ihn aber
abgöttisch. Er lebte ca ein halbes Jahr, dann starb er- an
Altersschwäche. Die Leute in der Zoohandlung hatten die unkenntnis
meiner Mutter gnadenlos ausgenutzt und ihr den ältesten,
häßlichsten, unvermittelbaren Bock aufgeschwatzt, den sie
hatten.
Ich rechnete eigentlich nicht mit einem Nachfolger, und suchte mir
einen Hund, den ich Gassi führen durfte. Und doch; eines Tages kam
ich nach Hause, und da stand auf meinem Bett eine bunte Schachtel, in
der es leise quietschte.... Meine Mutter langte hinein und holte ihn
heraus: Mäxchen.... Er war noch ganz klein, und so niedlich. Vorne
Schwarz, ab Körpermitte leuchtend Rot, mit einem weißen
Stern wie ein Crested und weißem Kinn, und schwarzen
Pfötchen, und einem schwarzen Fleck genau am Po. Ich weinte vor
Glück.... Von da an sah man uns nur im Doppelpack- wo ich war, war
auch Mäxchen- teilweise sogar in der Schule. Auf meinem Fahrrad
wurde eine Kiste befestigt und ich nahm ihn überall mit hin. Wir
wohnten in Ricklingen, und zwei Straßen von uns entfernt ging es
direkt in die Felder. Dahin nahm ich ihn jeden Tag mit. Manchmal
mußte er auch mit auf den Spielplatz, lief im Sandkasten rum oder
auf der Wiese. Im gegensatz zu Tommi vorher, lief er nie weg- im
Gegenteil, wenn er sich fürchtete, raste er direkt zu mir und ab
unter den Pullover oder in den Ärmel.... Der arme musste als
Kinderspielzeug eine Menge erdulden--- er bekam einen Barbiesattel
aufgeschnallt und die Barbie ritt auf ihm. Ich testete, ob
Meerschweinchen schwimmen können (ja sie können- aber
trotzdem bitte nicht nachmachen!!!) Ich badete ihn, bürstete ihn,
malte ihm Bilder, die ich ihm in den Käfig hängte- und die er
regelmäßig in Konfetti verarbeitete- und fütterte ihm
mit allem, was ich in die Hände bekam- Gott sei Dank frass er nur
gute Sachen, und verschmähte Leberwurstbrötchen und
Schokoladeneier...
Er war auch nicht allzu lange Alleinschwein- obwohl meine Mutter durchaus meinte, ein Tier reicht ja wohl....
Auf der Schule, wo ich war, gab es einen Schulzoo, mit einem
Meerschweinchen-Gehege. Zwei der Weibchen dort hatten es mir sehr
angetan, Fatima, eine Angorasau in Schildpatt, und Nicky, eine
Glatthaarsau in Schildpatt, mit witziger Zeichnung. In den Sommerferien
durften freiwillige Schüler die Meerschweinchen zur Pflege mit
nach Hause nehmen. Ich bearbeitete meine Mutter so lange, bis sie
zustimmte, ein Meeri-Mädchen über den Sommer zu uns zu
holen... Böcke gab es gar nicht im Schulzoo...
Nicky war jedoch krank und musste dort bleiben- und für Fatima gab
es schon eine andere Schülerin. Wir losten aus- ich verlor. Ich
musste mir ein anderes Tier aussuchen. Die anderen fand ich alle
ziemlich langweilig- sie waren alle Weiß.... Naja, ich entschloss
mich schließlich für Mucki, eine Rosette in Weiß
Dunkelauge. So bekam Mäxi Gesellschaft- und er freute sich....
Mei, haben die schön miteinander gespielt- und gerauft, und
gekuschelt.... als sie Schule wieder los ging, wurde Mucki im Schulzoo
immer dicker- und bekam Babys- logisch. Auf die Idee, das ich daran
"Schuld" war, und das das Mäxchens Babys waren- auf diese Idee kam
ich erst etwa 10 Jahre später!!!!!!!!! Jedenfalls war eines der
Babys dabei, das mich sofort Amok laufen liess--- ein kleiner
Rosettenbock in Silberagouti-Weiß, und so süß
gezeichnet.... ich war unsterblich und hoffnungslos verliebt in den
Burschen....
Muttern mußte wieder mal dem ansturm der Meerschwein-vernarrten
Tochter stand halten- das ging nicht lange, seufzend stimmte sie
irgendwann zu.... Vermutlich wusste SIE ganz genau, das die Babys bei
uns zu Hause gezeugt worden waren, und hatte vielleicht meinen Lehrern
gegenüber ein schlechtes Gewissen- anders kann ich mir nicht
erklären, warum sie so bereitwillig zustimmte... Als er 6 Wochen
alt war, durfte ich den kleinen "Muckel" (nach seiner mama Mucki
benannt...) endlich mit nach Hause nehmen. Von da an fuhren 2
Meerschweinchen Jungs mit mir Fahrrad... Sie verstanden sich super,
aber Muckel war wesentlich griffiger als sein Papa....
In meinem Leben gab es kurz darauf eine gewaltige Kehrtwende- meine
Mutter lernte einen Typen kennen (sorry- als Mann will ich dies
A...loch nciht betiteln...) und wir zogen in einen kleinen Ort mitten
auf dem Land- 4 km von meinem jetzigen zu Hause entfernt....
Dort gab es einen Hund, Hühner, Enten, Gänse, wir hatten 2
echte Schweine, 2 Rinder und viele Schafe.... ich bekam ein
Pflegepferd, mehrere Kaninchen und noch 2 Meerschweinchen.
Die Meerschweinchen behielten jedoch immer einen besonderen Stellenwert in meinem Leben.
Muckel wurde leider nur 2,5 Jahre alt, doch Mäxchen lebte sage und
schreibe insgesamt 9 Jahre bei mir. Und dass, obwohl es manchmal
stürmisch zu ging. Wenn ihm was nicht passte, biss er nämlich
ziemlich heftig zu. Einmal hat er mir, als ich eine unvorsichtige
bewegung in seine Richtung machte, so dermaßen in den Daumen
gebissen, dass ich ihn bei meinem heftigen Zurückzucken
versehentlich an die Stallwand schleuderte. Er muß sich dabei
jedenfalls Rippen gebrochen haben, denn er fühlte sich
später auf einer Seite ganz anders an als auf der anderen. Aber
auf dem bauernhof gibts für Meerschweinchen kein Pardon- entweder
sie leben- oder sie sterben. Wenns ihnen schlecht geht, macht man sie
einen Kopf kürzer. Auf die Idee, das man mit einem Meeri zum
Tierarzt gehen kann, kam niemand, und als ich es ansprach, wurde ich
erst heftig ausgelacht, und dann wollte man meinem Mäxchen an den
Kragen- dummerweise (oder Gott sei Dank?) haben sie dabei dem falschen
Meeri das Fell über die Ohren gezogen. Das alles machte mich
vorsichtig, und ich versuchte mir selbst so gut es ging, zu helfen.
Wir lebten 6 Jahre dort auf dem Hof, dann zogen wir nach Uetze.
Mäxchen und die anderen Meeris waren inzwischen tot. Ich ging in
die erste Lehre (als Konditorin), bezog mit 16 Jahren meine erste
eigene Wohnung, kaufte mir einen Hund, lernte meinen jetzigen Mann
kennen- und wurde nach der Lehre arbeitslos.
Einige Jahre dümpelte ich so rum, aber das ist nicht meine Welt.
Durch Zufall kam ich an eine neue Ausbildung: zur
Maschinenbau-Zeichnerin. Wider Erwarten machte es mir Hölle
Spaß, und ich entwickelte Ehrgeiz, der sich auszahlte- ich
schloss meine Prüfung mit einer guten 2 und als Prüfungsbeste
ab.
Relativ schnell bekam ich einen Job bei der Zeitarbeit und lernte dabei
meinen jetzigen Arbeitgeben kennen. Nach einigen Wechseln- die sein
mussten, um mich Gehaltsmäßig mal auf dem Niveau
anzisiedeln, wo man am Ende des Monats besser dasteht als mit
Plus/Minus Null, konnte ich vor einigen Jahren wieder - diesmal als
Festangestellte, zu meinem Arbeitgeber wechseln. Zwischenzeitlich, am
20.07.2007, habe ich meinen Mann nach fast 12 Jahren "wilder Ehe"
geheiratet.
1998 -nach viel zu vielen Meerschwein-losen Jahren-habe ich in einem
Park in Uetze 2 völlig verwahrloste Langhaarmeerschweinchen
gefunden - Angoras. Sie waren in erschreckendem Zustand. Ich nahm sie
mit- es war ein Pärchen. Das Weibchen bekam 3x Junge, dann wurde
der Bock kastriert. Das Weibchen, Kimmy, lebte ca 1,5 Jahre bei mir,
der Bock, "Rambo", noch etwa 4 Jahre, nach dem Tod von Kimmy bekam er 2
Pechschwarze Angoramädels, Mutter und Tochter, Blacky und Snoopy.
Und dann- irgendwann 2000- stolperte ich im Internet über den MFD
und trat ein. In unserer neuen Wohnung, 2004, hatten wir ein wenig
Platz und ich erfüllte mir den Wunsch nach dem ersten
Rasse-Meerschweinchen mit Stammbaum: Darcy von Kironi, Peruaner in
Schoko-Buff-Weiß. *räusper* naja, sie blieb nicht lang die
einzige.... schon ein halbes Jahr später gewann ich mich Darcy
meine erste Ausstellung in Braunschweig, und im selben Jahr fielen die
ersten 5 Würfe.... So ging das los. Der Meeri-Virus brach
schlimmer aus den je- und wie es weiter ging, könnte ihr auf
meiner "Haltungs-Seite" erfahren...
Heute lebe ich mit meinem Mann Eddy, unserem Hund Lilly und einer
ständig wechselnden Rotte Meerschweinchen in Uetze. Mein Pferd
Aimee steht ca 12 km von mir entfernt.
Copyright
by Darokitam